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Wir alle kennen das – ausdruckslose Gesichter, stille Räume, Blicke, die zum Handy wandern. Laut einer Studie von Dr. Gloria MarkDie Aufmerksamkeitsspanne vor dem Bildschirm hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten von 2.5 Minuten auf bis zu 47 Sekunden verringert.
Ablenkung ist in Besprechungen, Schulungen und Klassenzimmern zur Normalität geworden.
Was aber, wenn das Geheimnis, Aufmerksamkeit zu fesseln, nicht einfach in besseren Folien liegt, sondern im Verständnis dafür, wie das Gehirn reagiert?
Genau das ist es, was das Team von Coaches für exekutive Funktionen bei Über BookSmart hinaus im Webinar ausführlich erklärt Präsentation für jedes Gehirn.
Unter Einbeziehung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, der ADHS-Forschung und praktischer Unterrichtserfahrung erklärten sie, wie interaktive Präsentationssoftware dabei helfen kann, Engagement gezielt – und nicht zufällig – zu gestalten.

Was exekutive Funktionen wirklich bedeuten
„Exekutive Funktionen oder exekutive Funktionsfähigkeiten sind jene mentalen Fähigkeiten, die wir nutzen, um unseren Alltag zu bewältigen. Ich sage gerne, dass sie uns helfen, unsere Tage erfolgreich zu gestalten“, sagt er. Hannah Choi, Coach für exekutive Funktionen.
Exekutive Funktionen (EF) sind die mentalen Werkzeuge, die uns beim Planen, Starten, Konzentrieren, Wechseln und der Selbstregulation helfen. Wenn diese Funktionen – etwa durch Stress, Müdigkeit oder ungeeignete Rahmenbedingungen – beeinträchtigt sind, schalten wir ab.
Interaktive Präsentationssoftware und ein durchdachtes Foliendesign aktivieren exekutive Funktionen in Echtzeit. Indem Sie dem Publikum die Möglichkeit geben, zu klicken, abzustimmen, zu reagieren oder zu reflektieren, halten Sie dessen Arbeitsgedächtnis, Organisationsfähigkeit und kognitive Flexibilität aufrecht, anstatt es in passiven Konsum verfallen zu lassen.
Warum Ablenkung normal ist und wie man ihr im Design entgegenwirken kann.
„Laut einer aktuellen Harvard-Studie berichten bis zu achtzig Prozent der neurotypischen Teilnehmer, dass sie während einer typischen Besprechung oder Präsentation mindestens einmal abschalten“, sagt Heather Teller, Coach für exekutive Funktionen.
Ablenkbarkeit ist keine persönliche Schwäche – sie ist biologisch bedingt.
Die Yerkes-Dodson-Kurve Es zeigt, wie die Aufmerksamkeit in einer „Lernzone“ zwischen Langeweile und Überforderung ihren Höhepunkt erreicht. Zu wenig Stimulation führt zum Abschalten. Zu viel Stimulation hingegen stresst und unterbricht die Konzentration.

Interaktive Präsentationstools helfen Ihnen, diese Lernkurve zu steuern: Kurze Umfragen sorgen für Anregung, ruhige Reflexionsfolien reduzieren Stress und Bewegungsimpulse geben neue Energie. Jede dieser kleinen Interaktionen hält das Gehirn im Lernprozess.
Die Fähigkeit des Gatekeepers: Warum Selbstregulierung an erster Stelle steht
„Selbstregulation nennen wir bei Beyond BookSmart die Schlüsselkompetenz. Wenn wir selbstreguliert sind, haben wir die Kontrolle über unseren Körper und unsere Reaktionen“, sagt er. Kelsey Ferdinando.
Ein unkontrollierter Präsentator – ängstlich, gehetzt, überfordert – kann die Atmosphäre im Raum vergiften.
Das liegt an der emotionalen Ansteckung.
„Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, die Emotionen der Menschen um uns herum aufzugreifen und widerzuspiegeln“, fügt Hannah hinzu, als sie die Bedeutung von „Spiegelneuronen“ beschreibt.
Interaktive Präsentationssoftware bietet integrierte Werkzeuge zur Selbstregulation: geplante Pausen, spielerische Atemübungen und Countdowns zur Steuerung von Übergängen. Diese Hilfen strukturieren nicht nur Ihren Vortrag, sondern sorgen auch für eine angenehme Atmosphäre im Raum.
Interaktive Präsentationssoftware macht aus diesen vier Schritten einen natürlichen Rhythmus – Erfassen, gemeinsames Gestalten, Hinterfragen und Abschließen des Prozesses.
Rahmenkonzept 2: Das PINCH-Modell für jedes Gehirn
„PINCH ist eine weitere Möglichkeit, sich fünf zentrale Motivatoren für neurodiverse Menschen zu merken: Leidenschaft oder Spiel, Interesse, Neuheit, Herausforderung und Eile“, sagt Heather.
„Engagement ist kein Zufall. Es ist wissenschaftlich fundiert“, sagt sie.
Die Kraft von Pausen und Bewegung
„Wenn man lange Zeit ohne Pause arbeitet, ermüdet unser präfrontaler Cortex... Bewegungspausen sind besonders wirksam“, sagt Kelsey.
Nach etwa 40–60 Minuten nimmt die Aufmerksamkeit noch deutlicher ab. Kurz gesagt: absichtliche Pausen den Dopaminspiegel im Gleichgewicht halten und dem Gehirn helfen, sich neu zu fokussieren.
Drei Arten von Aufmerksamkeitsunterbrechungen
- Unterbrechung der Kontinuität – Sprecher, Thema oder Format ändern
- Designbruch – visuelle Darstellung, Layout oder Tonfall ändern
- Körperliche Unterbrechung – dehnen, atmen oder bewegen
Interaktive Tools vereinfachen alle drei Aspekte und können als Aufmerksamkeits-Reset dienen: Wechseln Sie von den Folien zu einem Quiz (Kontinuität), zeigen Sie ein neues Farbschema (Design) oder führen Sie eine kurze „Stand-up-Umfrage“ durch, bei der die Teilnehmer aufgefordert werden, sich während der Abstimmung zu strecken.
Design für jedes Gehirn – nicht nur für das neurotypische
Etwa jeder fünfte Mensch ist neurodivers. Die Berücksichtigung dieser 20 Prozent bei der Gestaltung von Angeboten – mit visuellen, auditiven und partizipativen Elementen – hilft. jedermann „Bleiben Sie engagiert“, sagt Heather.
„Wenn wir Präsentationen konzipieren, ohne neurodiverse Gehirne zu berücksichtigen, lassen wir einen Teil unseres Publikums außen vor.“
Interaktive Präsentationssoftware ist genau auf diese Inklusivität ausgelegt: vielfältige Eingabemodi, variable Präsentationsgeschwindigkeit und Funktionen, die unterschiedliche Denkstile belohnen. Sie schafft Chancengleichheit im kognitiven Bereich.
Engagement als Gestaltungsdisziplin
Um Ablenkungen zu vermeiden, fesselnd zu präsentieren und die Botschaft im Gedächtnis zu verankern, braucht es nicht nur Energie und Charisma (obwohl diese, wie das Konzept der „Spiegelneuronen“ zeigt, sicherlich hilfreich sind!). Es geht auch darum, Präsentationen gezielt für jedes Gehirn zu gestalten.
Die zentralen Thesen
- Design für Köpfe, nicht für Decks.
- Nutzen Sie Frameworks wie 4 C's und PINCH, um Aufmerksamkeitsschleifen zu gestalten.
- Aufmerksamkeits-Resets häufig einfügen
- Nutzen Sie Mikropausen alle 40–60 Minuten.
- Spiegeln Sie den Zustand wider, den Sie erzeugen möchten.
- Nicht vergessen: Interaktive Präsentationssoftware macht all das um einiges einfacher.
Denn Engagement ist keine Magie.
Es ist messbar, reproduzierbar und, was am wichtigsten ist, wissenschaftlich fundiert.
Es gibt einen Teil der ...
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